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2009.08.16 Jahresausflug |
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Der diesjährige Jahresausflug fand statt am Sonntag, den 16. August 2009. Ein persönlicher Bericht.Hauptziel unserer Reise war ein Besuch des größten Kaltgeysirs der Welt in Andernach am Rhein. Dieser Besuch sollte am Nachmittag stattfinden. Im Vorfeld der Planung und der Suche nach einem schönen Vormittagsziel hatten Herr Kobayashi, mein Mann und ich die Festung Ehrenbreitstein „begutachtet“ und uns dort auf das Restaurant „Ferrari auf der Festung“ zur Einnahme des Mittagsessens entschieden. Offen war nur noch, wie wir die Führung gestalten wollten. Führungen auf der Festung waren möglich, obwohl sich weite Teile der Festung im Zustand der Restaurierung befanden. Es bestand auch die Möglichkeit, keine klassische Führung anzubieten, sondern eine im Stil eines Theaters in historischen Gewändern oder auch noch einen zusätzlichen Besuch im unterirdischen Bunker vorzusehen. Aufgrund der Unsicherheit, wie weit die Bauarbeiten bis zum August vorangekommen sein würden und mit welchen Wetterverhältnissen wir rechnen sollten, hatten wir uns für die „klassische“ Führung von ca. etwa einer Stunden entschieden.Dieses sollte sich als ein Segen erweisen, da wir es am Ausflugstag mit herrlichem Sommerwetter zu tun hatten und die meisten von uns froh waren, dass wir jede zusätzliche Anstrengung meiden konnten. Wir waren früh vom letzten Zusteigepunkt in Bad Godesberg aufgebrochen und in mäßigem Tempo zur Festung gefahren. Dank reibungslosem Verkehr erreichten wir diese sogar vor der Zeit. Unsere Gruppe teilte sich und wurde von den Gästeführerinnen Rebecca Jehn und Barbara Looff durch die Anlage geleitet. Als ein Trüppchen Soldaten in historischem Gewand herum marschierte, erfuhren wir, dass „Preußentag“ sei. Das passte dann ja. Wir erfuhren viel über das Leben der Soldaten und militärische Schutzmaßnahmen und Vorhaben für den Verteidigungs- bzw. Kriegsfall.Auszug aus der Einladung zum Jahresausflug: Die Festung Ehrenbreitstein überragt die Mündung der Mosel in den Rhein um bis zu 118 m und prägt das Rheintal bei Koblenz. Sie ist die größte erhaltene Festung Europas. Im Vorfeld der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz rund um das Deutsche Eck und auf dem Plateau der Festung Ehrenbreitstein wird die Bausubstanz der Festung zur Zeit erneuert. Trotz dieser umfangreichen Baumaßnahmen bleibt die Festung für die Besucher geöffnet.Dank des schönen Sommerwetters konnten wir das Mittagessen mit bester Sicht zu Rhein und Mosel auf der Terrasse des Restaurants einnehmen. Wichtig war nur, einen Platz unter dem Sonnenschirm zu haben, was uns das Restaurant Dank Reservierung ermöglicht hatte.
Kurz nach 14 Uhr erreichten wir das neu eröffnete Erlebniszentrum, eigentlich ein interaktives Museum, in Andernach. Von der Altstadtkirmes, die am gleichen Tag stattfand, haben wir nichts gesehen, da das Erlebniszentrum außerhalb der Altstadt liegt. Auf diese Kirmes hatte man mich bei der Anmeldung hingewiesen und hatte uns Schwierigkeiten bei der Abwägung unserer Aktivitäten bereitet. Im Erlebniszentrum wurden wir empfangen und in einen Vorführraum geführt, in dem uns in spielerischer Weise die Grundsätze des Museum erläutert wurden. Die Art und Dauer der Besichtigung des Museums war uns frei gestellt. Leider dauerte es etwas lange, bis wir die Tickets für uns Alle erhielten, so dass es nicht möglich war, einige Zeit vor der Abfahrt des Schiffes um 15.35 Uhr das Schiff zu betreten. Unsere Truppe war dadurch weit auf dem Schiff verstreut. Aber die Reise zur Halbinsel „Namedyer Werth“ dauerte nicht lange und das 300 Personen fassende Schiff war reichlich gefüllt. Tatsächlich erreichten wir den Geysir so zeitig, dass wir erleben konnten, wie sich der Kaltgeysir allmählich in unglaubliche Höhen schwang. Bedauerlicherweise konnten nur wenige von uns die Erläuterungen verstehen, um die sich ein armer Mensch ohne Lautsprecher oder Flüstertüte bemühte. Es sei ja Naturschutzgebiet und daher nicht anders möglich. Wenn ein Zug vorbeifuhr (Schnellstraße und Zugstrecke direkt über uns) konnte man ohnehin nichts verstehen. Das empfanden wir – zumindest ich und einige andere – als überdenkungswürdig, handelt es sich bei diesem Geysir doch wohl tatsächlich um ein einmaliges Schauspiel!
Als wir um ca. 17 Uhr wieder mit dem Schiff zurückgekehrt waren, gab es leider ein kleines Durcheinander, da einige von uns – wie laut Zeitplan angekündigt – bereits zum Bus vorgegangen waren, als einige andere doch noch gerne etwas Rast haben wollten. Wir einigten uns auf Abfahrt 17.30 Uhr und erreichten Bad Godesberg kurz nach 18 Uhr.Es steht mir als Organisatorin nicht zu, den Ausflug zu bewerten, aber ich hoffe, dass er allen Beteiligten gut gefallen hat. Ilse Burgass (2. Vorsitzende)
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September 2010 |
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